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mcctl

  • TheMace
  • 29. Oktober 2026 um 15:43
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Minecraft-Server auf Debian und Ubuntu mit einem Befehl einrichten und verwalten: 16 Servertypen von Paper über Fabric bis Modrinth- und CurseForge-Modpacks, nativ mit systemd oder in Docker, inklusive Backups, Updates und Live-Konsole.

Was ist mcctl?

mcctl installiert und betreibt Minecraft-Server auf Debian 12 (bookworm) und 13 (trixie) sowie Ubuntu 22.04 (jammy) und 24.04 (noble). Ein einziger Befehl deckt alle gängigen Servertypen ab, wahlweise nativ als systemd-Dienst oder in Docker. Ohne Parameter startet ein Assistent, der durch die Einrichtung führt.

Das Tool ist in Python geschrieben und kommt ohne zusätzliche Bibliotheken aus. Die passende Java-Version (Eclipse Temurin) installiert mcctl automatisch, mehrere Java-Versionen können parallel existieren.

Unterstützte Servertypen

  • Vanilla, Paper, Purpur, Folia, Spigot (Spigot wird per BuildTools kompiliert)
  • Fabric, Quilt, Forge, NeoForge (Forge ab 1.12.2, NeoForge inklusive neuem Versionsschema ab 26.1)
  • Modrinth-Modpacks als .mrpack-Datei, URL oder Slug
  • CurseForge-Modpacks und beliebige Serverpack-ZIPs (FTB, ATM usw.)
  • Velocity und BungeeCord als Proxy
  • Bedrock Dedicated Server (nur amd64)
  • Eigene JARs per URL oder Datei

Funktionen

  • Nativ oder Docker: Nativ läuft jeder Server als eigener systemd-Dienst mit Logs im Journal. Im Docker-Modus nutzt mcctl die bewährten itzg-Images.
  • Modpacks ohne Handarbeit: mcctl installiert genau den Loader aus dem Pack, prüft alle Downloads per Prüfsumme und ergänzt fehlende Abhängigkeiten, die viele Packs fälschlich als clientseitig markieren.
  • Updates: Server und Modpacks lassen sich aktualisieren. Welt, server.properties, OPs und Whitelist bleiben erhalten, vorher läuft automatisch ein Backup.
  • Backups: zstd-komprimierte Archive, auf Wunsch täglich per systemd-Timer. Während des Backups wird das Speichern sauber pausiert, damit die Welt konsistent bleibt.
  • Live-Konsole: Log und Eingabe in einem Fenster, inklusive Befehlsverlauf. Einzelne Befehle lassen sich auch direkt senden.
  • Sauberes Herunterfahren: mcctl sendet den Stop-Befehl und wartet bis zu 180 Sekunden, bis die Welt vollständig gespeichert ist. Nach Abstürzen startet der Server automatisch neu.
  • Härtung: Native Server laufen als eigener Systembenutzer mit systemd-Sandboxing und dürfen nur in ihr eigenes Verzeichnis schreiben.
  • Komfort: Automatische Portvergabe, optionale Freigabe in ufw, Bash-Vervollständigung und ein Systemcheck per mcctl doctor.

Installation

Als Debian-Paket (empfohlen):

Code
curl -fLO https://git.hexaho.st/OneAndOnlyMace/mcctl/-/releases/permalink/latest/downloads/mcctl_all.deb
sudo apt install ./mcctl_all.deb

Alternativ aus dem Quellcode:

Code
git clone https://git.hexaho.st/OneAndOnlyMace/mcctl.git && cd mcctl
sudo ./install.sh

Danach den Assistenten starten:

Code
sudo mcctl install

Beispiele

Code
# Paper-Server mit 6 GB RAM, Port in ufw öffnen
mcctl install --name survival --type paper --memory 6G --accept-eula --open-firewall

# Modrinth-Modpack per Slug in Docker
mcctl install --name cobble --type mrpack --source cobblemon-fabric --mode docker --accept-eula

# Velocity-Proxy mit Paper-Backend
mcctl install --name proxy --type velocity --port 25565
mcctl install --name lobby --type paper --port 30001 --offline --accept-eula

Wichtige Befehle

Code
mcctl list                       alle Instanzen mit Status
mcctl start|stop|restart <name>
mcctl console <name>             Live-Konsole
mcctl update <name>              Server oder Modpack aktualisieren
mcctl set <name> memory=8G       Einstellungen ändern
mcctl backup <name>              Backup erstellen
mcctl backup-schedule <name> on  tägliches Backup aktivieren
mcctl restore <name> <datei>     Backup wiederherstellen

Voraussetzungen und Einschränkungen

  • Debian 12/13 oder Ubuntu 22.04/24.04 (auch Ableitungen wie Linux Mint), Root-Rechte
  • Natives CurseForge funktioniert nur bei Packs mit offiziellem Serverpack, sonst Docker verwenden
  • Forge vor 1.12.2 nur über Docker oder als Serverpack
  • Velocity und BungeeCord legen ihre Konfiguration beim ersten Start an, Backends und Forwarding-Secret werden danach eingetragen

Lizenz

MIT. Minecraft ist eine Marke von Mojang/Microsoft. Mit --accept-eula wird die Minecraft-EULA akzeptiert.

Quellcode und Releases: https://git.hexaho.st/OneAndOnlyMace/mcctl

  • Version 1.2.0

    • TheMace
    • 29. Oktober 2026 um 15:43
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